Pyrrhussieg des Feminismus

Beitrag von Christel Buchinger aus FREIDENKER 2-18
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nannte ich mich mit Stolz Feministin. Heute frage ich mich, ob ich das weiterhin tun kann. Kann man als Linke, als Marxistin heute noch Feministin sein? Damals bestand ich darauf, dass im Kampf für eine bessere Welt Frauenverachtung und -unterdrückung nicht übersehen, dass die Lage, die Probleme, Wünsche und Forderungen der Frauen zur Kenntnis genommen werden. Überall, wo Menschen entrechtet, geknechtet und ausgebeutet werden, trifft es Frauen schlimmer und doppelt; sie werden millionenfach versklavt, vergewaltigt, verstümmelt, ermordet.

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Die große Unübersichtlichkeit

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 2-18
„Gender“ – das Problem beginnt schon beim Begriff: Wie heißt das eigentlich? „Genderismus“? Es gibt Gender-Forschung, Gender-Politik, Gender-Ideologie, und Kritker sprechen vom „Gender-Wahn“.
Im offiziellen Sprachgebrauch ist die Rede – auch in Deutschland – von „Gender Mainstreaming“. Der Anglizismus lässt schon einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ratlos zurück. Deshalb muss ihn die Bundesregierung dem Wahlvolk erklären, und das macht sie so: …

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Rassismus für Intellektuelle

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 04.06.2018 bei KenFM der Beitrag „Rassismus für Intellektuelle“ von Susan Bonath, Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Wer sind die Antideutschen? In meiner letzten Tagesdosis schrieb ich über ihr Treiben in der angeblich linksradikalen Clubszene im Leipziger Süden. Die laufende Veranstaltungsreihe »70 Jahre Israel« wird von Vertretern ihrer härtesten Front dominiert. … Die Tagesdosis stiftete Verwirrung. Tatsache ist, dass die Meisten, auch selbst erklärte Linke, das Phänomen »Antideutsche« nicht verstehen. Eins vorab: sind weder links noch »antideutsch«.

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»Linke Bastionen« in rechter Hand

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 28.05.2018 bei KenFM der Beitrag „»Linke Bastionen« in rechter Hand“ von Susan Bonath, Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Die Leipziger Veranstaltungsreihe »70 Jahre Israel« zeigt, wie reaktionäre Antideutsche die angeblich »linksradikale« Kulturszene im Leipziger Süden beherrschen. … Glaubt man dem Verfassungsschutz, sind weite Teile des Leipziger Südens, von Connewitz und Plagwitz über die Südvorstadt bis hin zur Uni in Mitte, »linksextreme« Hochburgen. Doch der Schein trügt.

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Nach Ausstieg aus Atomabkommen: John Boltons blutige Pläne für den Iran

Beitrag von Rainer Rupp
Vor knapp einem Jahr, im Juli 2017, hielt John Bolton, ein bekannter Aktivist des neo-konservativen Kriegs- und Todeskults, in Washington eine Rede auf der Großen Versammlung der Organisation „Iraner für den Freien Iran“, in der er sich offen für einen Regime-Wechsel in Teheran einsetzte. Bolton, der bereits unter Präsident George W. Bush (Junior) als US-Botschafter zur UNO keine Gelegenheit ausließ, gegen den Iran zu hetzen, ist jüngst von Präsident Trump zum Nationalen Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten berufen worden.

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Wir widersprechen Geschichtsverzerrung

von Prof. Dr. Ludwig Elm
Seit Dezember 2014 ist in Thüringen eine Regierungskoalition von DIE LINKE, SPD und Bündnis90/Die Grünen unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) tätig. Unter dem Einfluss der seit den neunziger Jahren von der CDU/CSU bundesweit im Zusammenwirken mit der SPD geprägten Geschichtspolitik sowie mit bündnispolitischen Vorwänden wurde von ihr die weitere und noch entschiedenere „Aufarbeitung“ von Geschichte und Gesellschaft der DDR zu einem vorrangigen Projekt der Koalition und absolutem Schwerpunkt auf dem Gebiet historischer Forschung, Bildung und Propaganda erklärt. Die wissenschaftlich, politisch und rechtsgeschichtlich unhaltbare Etikettierung der DDR als „Unrechtsstaat“ wurde dem Abmarsch nach rechts als Flagge vorangetragen.

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Skandal im NATO-Sperrbezirk

Diether Dehm sei Dank: Seine Rede beim Berliner Ostermarsch sorgte dafür, dass die Medienberichterstattung nicht auf Lokalnachrichten oder überregional den pflichtschuldigen Nachdruck von Agenturmeldungen beschränkt blieb. …
Voila, da haben wir den Skandal. Was erregt nun bundesweit so viele Gemüter? Nein, nicht die Äußerungen von Herrn Maas zu Russland. Nein, nicht die Bündnistreue unserer Regierung zu der Lachnummer aus England. Nicht das Schweigen unserer Politiker zu jahrzehntelangen Provokationen der USA und anderer Nato Mitgliedsstaaten gegenüber Russland und den damit verbundenen Friedensgefährdungen. Es ist das Bindestrichwort Nato- Strichjunge.

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Theresa May – Queen der Verschwörungspraktiker

Beitrag von Willy Wimmer
Die britische Premierministerin hat in diesen Tagen und Wochen den Prototyp westlicher Verlogenheit bei der Suche nach Kriegsgründen geliefert. Über die globale Medienmacht von BBC und CNN werden friedensgefährdende Behauptungen in die Welt gesetzt. Behauptungen, deren einziger Zweck darin zu bestehen scheint, Konflikt und Krieg gegen ein europäisches Nachbarland zu organisieren, das seit dem Ende des Ersten Kalten Krieges nach Strich und Faden stranguliert wird.

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Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 23.03.2018 bei KenFM der Beitrag „Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Die Gemälde aus dem Palast der Republik mit dem Leitmotiv „Dürfen Kommunisten träumen?“ verschwanden – im Depot des Deutschen Historischen Museums. Und, wer hätte es sich träumen lassen, letztes Jahr tauchten sie wieder auf, in Potsdam, im Museum Barberini. Das Museum zeigte zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 die Ausstellung „Hinter der Maske – Künstler in der DDR.“ Ein Glück, beim ersten flüchtigen Blick hatte ich „Hinter der Mauer“ gelesen. Da Werke von Künstlern Zeitlosigkeit beanspruchen können (anders als die Taten unserer Politdarsteller), ist auch eine Nachbetrachtung zur Ausstellung gerechtfertigt.

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Russlands Wahl

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 16.03.2018 bei KenFM der Beitrag „Russlands Wahl“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Dass Präsidentschaftswahlen in den USA dem deutschen Publikum über ein Jahr lang medial präsentiert werden, sind wir ja gewohnt. Die politische Botschaft ist auch nicht schwer zu entschlüsseln: Hier findet die wahre Demokratie statt, das ist auch für uns der „Leuchtturm der Freiheit“, um an das klassische Wort des früheren Schauspieler-Präsidenten Reagan zu erinnern. Und natürlich sollen uns solche Glanzlichter unseres „wichtigsten Verbündeten“ heimleuchten, damit wir nie vergessen, auf welcher Seite wir zu stehen haben.

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Märchen aus tausendundeiner Nacht

Von Sebastian Bahlo
Wenn sich im korrupten politischen Establishment und bei der mit ihm verfilzten Drecksjournaille wieder einmal große Empörung breitmacht, zeigt der moralische Kompass aufgeklärter Menschen unfehlbar an, dass jemand etwas sehr Gutes getan haben muss. Dieser Tage sind es sieben Bundes- und Landtagsabgeordnete der AfD, die sich den staatstragenden Shitstorm redlich verdient haben. Mit einer Reise.
Einer Reise in die syrische Hauptstadt Damaskus. Um sich ein eigenes Bild von der Situation im Land zu machen, wie sie verlauten ließen. Was wie ein löbliches, aber doch vor allem ganz normales Ansinnen erscheinen möchte, trifft die deutschen Wadenbeißer der transatlantischen Kriegsmafia direkt ins Mark. „Damaskus“ hat nämlich für brave Deutsche gar nicht zu existieren, seitdem 2012 die diplomatischen Beziehungen zur Arabischen Republik Syrien völkerrechtswidrig abgebrochen wurden.

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